|
Wirkung. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass biologisch angebaute Tomaten weitaus mehr Antioxidantien beinhalten, als konventionell angebaute. Dieses gilt generell für Gemüse und Obst. Auch tierische Produkte aus ökologischem Landbau wie Eier, Milch, Käse und Fleisch sind oftmals gehaltvoller, sowohl geschmacklich als auch in ihrer Zusammensetzung. Diese Tatsache ist nicht zuletzt dem respektvollen Umgang mit der Natur, deren Ressourcen und der artgerechten Tierhaltung geschuldet.
Tomaten sollten auf keinen Fall unreif gegessen werden. Die grünen Stellen enthalten giftiges Solanin, genauer, das Alpha-Solanin, welches Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Ab 400 mg kann Solanin sogar zum Tode führen. Für grüne Stellen an Kartoffeln gilt das Selbe. In einer grünen Tomate stecken schon bis zu 25 mg Solanin und diese Menge macht sich schon als unangenehm im Körper bemerkbar. Dieses Gift wird durch Kochprozesse nicht eliminiert.
Der Zuckergehalt in Tomaten differiert mit der Sorte und dem Reifegrad. Kirschtomaten sind von Natur aus schneller reif und deutlich süßer als die “großen Schwestern”.
Tomaten sind sehr vielseitig verwendbar. Man verkocht sie zu Suppen und Soßen, verarbeitet sie zu Tomatenmark oder -saft, schnibbelt sie in diverse Salate hinein oder brät sie als Gemüsebeilage zu pikanten Gerichten, bestückt sie mit würzigen Füllung und backt sie anschließend oder genießt sie auf kräftigem Brot mit Lauch, schwarzem Pfeffer und Salz. Sonnengewärmt und reif direkt vom Strauch sind sie eine wunderbare Köstlichkeit.
|