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3. Staudensellerie (Apium graveolens var. dulce), auch als Stangensellerie bekannt.
Vom Schnitt- und Würzsellerie werden - ähnlich der Petersilie - nur die Blätter verwendet. Sellerie ist in der abendländischen Küche ein Bestandteil des so genannten “Suppengrüns”. Sein charakteristischer Geschmack verleiht Suppen und Eintöpfen eine würzige Note.
Sellerie ist ein sehr wertvolles Gemüse, dass leider etwas “aus der Mode” gekommen zu sein scheint in der jungen Küche. Ernährungsphysiologisch bietet das hoch-aromatische Gemüse besondere Vorteile. Die im Sellerie enthaltenen ätherischen Öle (Limonen, Selinen) senken den Blutdruck und die im Öl enthaltenen Terpene wirken fungizid und antibakteriell im Mund- und Rachenraum, sowie im Magen. Sellerie wirkt stoffwechselanregend und belebt den Kreislauf. Er wird empfohlen bei gichtuösen Gesundheitsstörungen. Bekannt aus der Klostermedizin ist, dass Sellerie stimmungsaufhellende Eigenschaften besitzt und darüber hinaus sogar über aphrodisierende Eigenschaften verfügen soll. Das spüre ich immer wieder, wenn ich die Knolle mit meinem Lieblingsküchenmesser in Stücke zerlege ;-). Im Sellerie ist ein großer Vitamin B-Komplex enthalten, daneben die Vitamine C und E, Mineralien wie Calcium, Phosphor und ein sehr hoher Kaliumanteil, der antidiuretisch (entwässernd) und damit blutreinigend wirkt (bei Nierenerkrankungen ist Vorsicht geboten). Der hohe Kaliumanteil ist hauptsächlich für die kreislaufanregende Wirkung dieses Gemüses verantwortlich. Daneben wird die Bildung der Magensäure gefördert. Spurenelemente wie z.B. Eisen
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