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Shamsha Ayurveda & Naturkosmetik

Heike Sommerfeld

mandeln

Mandeln Amygdalus var. amora (bitter), var. sativa (süß)

vermutlich gehört die Mandel zu den Rosengewächsen und stammt aus dem westlichen Zentralasien.

Erstmals wurde die Mandel im ersten Jh. nach Chr. in einer medizinischen Schrift erwähnt.

Viele verschiedene Mandelsorten sind in 2 Hauptgruppen unterteilt, nämlich Bitter- und Süßmandeln. Die Bittermandel enthält das giftige Amaygdalin (blausäurehaltig), weshalb diese Mandelnsorten nur in ganz kleinen Mengen verzehrt werden sollten. In der konventionellen Verarbeitung, z.B. in der Marzipanherstellung, wird die Blausäure entfernt. Koch- und Backprozesse bringen die Blausäure allerdings zum Verschwinden.

Mandelkerne haben einen hohen Fettgehalt, nämlich 54-60%. Der Vitamin A Anteil ist sehr hoch und ein

ausgewogener B-Vitaminekomplex sowie das Vitamin C sind ebenfalls vorhanden. Mineralien wie Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium und Phosphor und die Spurenelemente Eisen, Fluor und Schwefel stecken ebenfalls in den gesunden Kernen. Mandeln stellen eine gesunde Energie- und Kraftquelle dar. Sie sollten gut gekaut werden, da sie sonst nahezu unverdaut wieder ausgeschieden würden.

Beliebt ist die Mandelmilch als Ersatz für Kuhmilch. Zur Herstellung einer Mandelmilch nimmt man Mandelmus, etwas Wasser und vermischt diese beiden Teile unter Wärmezufuhr. Zuletzt, wenn die Milch knapp 30° warm ist, kann eine Spur Bienenhonig hinzugefügt werden. Honig nie über 30° erhitzen, da sich sonst giftige Substanzen bilden, die den Stoffwechsel unnötig belasten. (Mit Honig sollte deshalb auch weder gekocht noch gebacken werden). Mandelmilch kann prima für Müslis oder aber zur Herstellung eines gesunden Vollkornbreies für Kleinkinder verwendet werden. Mandelmilch ist um Längen leichter zu verdauen als Kuhmilch.

Mandeln haben, neben einer Nahrungsaufwertung, bzw. -ergänzung, auch eine kosmetische Dimension. Das kaltgepresste Öl aus Mandeln ist für eine gesunde, nährende Hautpflege besonders gut geeignet. Gesichtsmassagen oder aber eine (indische) Babymassage kann mit Mandelöl gut durchgeführt werden, versorgt die Haut optimal mit Nährstoffen, hält sie elastisch, schützt und stärkt die Hautfunktionen. Nach einem überstandenen fieberhaften Infekt kann eine Ganzkörper-Mandelöleinreibung wunderbar stärken und den ausgezehrten Körper von außen “ernähren”, wenn die Verdauung innerlich noch geschwächt ist. (Nicht bei Fieber anwenden, da alle Poren offen bleiben sollten zum Abstoßen giftiger Stoffwechselprodukte).

Fon: 04193-2286  Internet: www.shamsha-ayurveda-praxis.com    Mail: naturkosmetik-sommerfeld@t-online.de

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