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Shamsha Ayurveda & Naturkosmetik

Heike Sommerfeld

butterblume

Ghee - Zubereitung von ayurvedischem Butterreinfett

Ghee (“Gie” ausgesprochen) ist aus der ayurvedischen Küche und Therapie nicht wegzudenken. Es ist sehr leicht verdaulich, senkt das LDL-Cholesterin und lässt sich gut auch zum Braten verwenden, da es relativ hoch erhitzbar ist, ohne giftige Nebensubstanzen zu bilden. Im Handel angebotenes Ghee enthält leider nicht selten Konservierungsstoffe, weshalb eine Eigenherstellung vorteilhaft ist. Die Herstellung von Ghee ist recht einfach und wenig aufwendig. Ghee wertet allgemein Speisen auf.                         

gheeabfüllen

lichtgeschützt in einem geruchsneutralen, kühleren Schrank (eben nicht gerade neben dem Herd oder den aromatischen Gewürzen). Später nur mit  reinem Löffel oder Messer aus dem Glas entnehmen.

Butter kann durch Ghee ersetzt werden, auch als Brotaufstrich. Dies gilt insbesondere für Menschen mit hohem LDL-Cholesterin, aber auch als Prophylaxe ist Ghee angezeigt,  da es reinigend, gewebeerhaltend und entgiftend wirkt.

Ghee kann zum Beispiel auch als Nasenbalsam verwendet werden. Nehmen Sie ein wenig davon auf den kleinen Finger (nicht mit dem Finger ins Glas) und bringen Sie es nacheinander in die Nasenlöcher. Erst gut in das eine einmassieren und

ghee-abfall nach kochen

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit. Und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe.

Khalil Gibran

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Nehmen Sie ungesalzene Butter möglichst aus artgerechter Tierhaltung und bringen Sie diese in einem Topf langsam zum Köcheln. Ich nehme meistens 4-6 Butterpäckchen normaler Größe, damit ein ausreichender Vorrat vorhanden ist. Lassen Sie die Butter sanft köcheln, bis das Wasser vollkommen verdampft und das ausgefällte Eiweiß am Boden bräunlich abgesackt ist. Zwischendurch den Schaum an der Oberfläche abschöpfen und entsorgen. Je behutsamer der Herstellungsprozess durchgeführt wird, desto reiner das Ghee. Nach dem Klären der Butter gießen Sie die goldene Flüssigkeit durch einen Filter (z.B. feines Teesieb) in entsprechende Gefäße (gut gereinigte Honig- oder Marmeladengläschen). Gut verschließen. Ich stelle die verschlossenen Gläser für ein paar Minuten kopfüber auf den Deckel, denn dabei entsteht ein Vakuum und garantiert lange Haltbarkeit. Ghee darf niemals in den Kühlschrank. Am besten steht es

gheeherstellung

dabei ein wenig nach oben ziehen, dann in das zweite. Es hält die Schleimhäute geschmeidig, reinigt sanft und schützt vor Virenangriffen. Besonders wohltuend nach der morgendlichen Nasendusche mit dem ayurvedischen Nasenkännchen.

Aus einem Kilo Butter lassen sich etwa 700g Ghee herstellen. Der Unterschied zum industriell hergestellten Butterreinfett ist, dass Ghee länger erhitzt wird und dabei das ausgefällte Eiweiß leicht zu bräunen beginnt (siehe Foto links), wodurch  der leicht nussige Geschmack erzielt wird. 100g Ghee enthalten 99,8g Butterfett, davon sind in ihm 29% einfach gesättigte und knapp 5% mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Vitamine A, D und E, Carotin und 100 mg Restwasser enthalten.

Ghee ist (sofern nach vorgegebener Weise hergestellt)  im Gegensatz zum industriell hergestellten Butterreinfett deutlich länger haltbar. In der ayurvedischen Medizin wird über mehrere Jahre gereiftes Ghee als besonders wirksam geschätzt. Mit warmem Ghee wird z.B. das heilende Augenbad (Netra Tarpana) durchgeführt. Mit dieser Anwendung können sogar Sehschwächen verbessert und Augenreizungen und -Entzündungen geheilt werden.

Ghee wirkt Arteriosklerose entgegen. Es hat entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt allgemein gesundheitsfördernd.

Zu den Subdoshas

mit dem Unterthema:

“Kleiner ayurvedischer Exkurs in einen Teil der Subdoshas von Vata und daraus resultierende Stoffwechselreaktionen anhand des Beispieles Ghee”

Fon: 04193-2286  Internet: www.shamsha-ayurveda-praxis.com    Mail: naturkosmetik-sommerfeld@t-online.de

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